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Raumfahrt

Artemis II: Zurück zum Mond

Im Februar 2026 starten vier Astronauten zur ersten bemannten Mondmission seit über 50 Jahren. In unserer aktuellen Ausgabe widmen wir dieser historischen Reise eine ausführliche Artikelserie.

Als Gene Cernan im Dezember 1972 die Mondoberfläche verließ, rechnete niemand damit, dass mehr als ein halbes Jahrhundert vergehen würde, bis Menschen wieder in die Nähe des Erdtrabanten fliegen. Im Februar 2026 soll es soweit sein: Die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der kanadische Astronaut Jeremy Hansen werden an Bord der Orion-Kapsel zum Mond aufbrechen.

Artemis II ist ein Testflug – die Crew wird den Mond nicht betreten, sondern in etwa 6.500 Kilometern Entfernung umrunden. Zehn Tage dauert die Mission, die das Raumschiff und seine Lebenserhaltungssysteme erstmals mit Menschen an Bord im Tiefraum erproben soll. Die Astronauten werden dabei weiter von der Erde entfernt sein als je ein Mensch zuvor.

Die Mission steckt voller technischer Neuerungen: Laser-Kommunikation für 4K-Video, ein erstmals aktives Rettungssystem für den Notfall beim Start und personalisierte Organ-Chips, die die Strahlenbelastung auf menschliche Zellen messen. Auch Deutschland ist beteiligt – mit einem Kleinsatelliten des Berliner Unternehmens NEUROSPACE.

In unserer Februar-Ausgabe beantworten wir die fünf wichtigsten Fragen zu Artemis II: Was ist technisch neu? Was ist das Besondere an der Flugbahn? Welche Experimente fliegen mit? Welchen Beitrag leistet Deutschland? Und wer sind die vier Astronauten, die sich dieser Mission stellen? Dazu präsentieren wir ein exklusives Interview mit dem kanadischen Astronauten Jeremy Hansen – dem ersten Nicht-Amerikaner, der den Erdorbit verlassen wird.

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